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Gartenabfälle entsorgen – so machen Sie es richtig!

Der Herbst ist Hochsaison für Laub & Co

Thema Wenn der Herbst sein farbenfrohes Stelldichein gibt, sind alle Gartenfreunde noch einmal richtig gefordert. Die Beete werden bereinigt, viele Bäume, Sträucher und Bodendecker geschnitten und vieles mehr. Doch was tun mit all den Mengen an Rasenschnitt, gejätetem Unkraut, welken Blumen, Laub, Reisig und den Resten aus dem Rückschnitt? Wir haben Tipps für Sie, wie und wo Sie Ihre Gartenabfälle sinnvoll und ohne Schäden für die Umwelt entsorgen können.

Verbrennen oder Entsorgen im Wald ist nicht erlaubt!

Was in alten Zeiten noch vielfach als Gewohnheitsrecht galt, ist heute längst verpönt und unter Strafe verboten: Das Verbrennen von Gartenabfällen ist ökologisch nicht mehr zeitgemäß. Einerseits wegen der lästig qualmenden Rauchentwicklung, vor allem aber, weil das Zündeln für viele Tiere und nützliche Kleinlebewesen im Laub- oder Reisighaufen zur tödlichen Falle wird. Ebenfalls mit hohen Bußgeldern muss rechnen, wer seine Gartenabfälle in der freien Natur oder im Wald entsorgt. Das sogenannte „wilde Entsorgen“ ist deshalb verboten, weil große Mengen an Gartenabfällen den Nährstoffhaushalt im Boden aus dem Gleichgewicht bringen und heimische Waldpflanzen verdrängen können.

Biotonne oder Container – auf die Menge kommt es an!

Thema Wenn sich die Menge an Gartenabfällen in Grenzen hält, sind sie am einfachsten sachgerecht in der braunen Biotonne entsorgt. Doch mit Füllmengen von 60 bis max. 240 Litern ist das Volumen der Tonne schnell ausgeschöpft.

Gartenabfälle können in vielen Gemeinden auch in Gartenabfallsäcken verpackt an Sammelstellen abgegeben werden. Alternativ gibt es in den Wertstoffhöfen ausgewiesene Gartenabfallcontainer. Von dort aus wandern die Abfälle dann gesammelt in große Kompostieranlagen. Informieren Sie sich vorab – ab bestimmten Mengen können Recyclinghöfe ein Kubikmeter-Entgelt verlangen.

Und für den Fall, dass Sie richtig gewütet haben und sehr große Mengen an Grünabfällen zusammengekommen sind, bieten ortsansässige Abfuhrunternehmen Container frei Haus. Wichtig: Erkundigen Sie sich genau und achten Sie darauf, den Container „sortenrein“ und mit kleingeschnittenem Material zu befüllen, sonst laufen die Kosten aus dem Ruder. Zu Ihrer Orientierung: Für 1 Kubikmeter Abfall muss man mit etwa 100,- Euro Kosten rechnen.

Ein Komposthaufen ist ideal!

Thema Wenn Sie in Ihrer Gartenidylle ein Plätzchen von mindestens 4 - 5 qm ausfindig machen können, das so gelegen ist, dass niemand durch Gerüche belästigt wird und es auch optisch nicht direkt im Blickfeld ist, dann macht es Sinn, einen Komposthaufen anzulegen. Damit ist das Thema Gartenabfälle in vielerlei Hinsicht gut gelöst. Komposterde enthält viele wertvolle Nährstoffe und verbessert die Bodenqualität des Gartens deutlich. Wer Komposterde verwendet, kann auf zusätzlichen Düngereinsatz in der Regel verzichten. Zudem ist ein Komposthaufen ein perfekter Lebens- und Nahrungsraum – etwa für Igel. Die optimale Basis für einen Komposthaufen ist eine dicke, langsam verrottende Schicht aus Ästen und Laub. Am besten ist es, wenn Sie die Gartenabfälle häckseln, bevor Sie sie auf den Kompost werfen, dann verrotten sie am schnellsten. In jedem Fall wichtig: Damit sich schnell hochwertiger, feiner Humus bilden kann, muss der Kompost mindestens einmal jährlich (besser öfter) „umgesetzt“ und dadurch belüftet werden. Und noch ein Wort zum sogenannten Schnell-Komposter: Er spart Platz, reduziert Gerüche und beschleunigt durch Wärme die Verrottung, ist aber durch sein bescheidenes Aufnahmevolumen eher ein Hilfsinstrument für Kleinmengen.